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Die 1979 gegründete Abteilung Freizeitsport im TSV Linsenhofen hatte ihren Ursprung in der Turnabteilung. Noch bevor 1975 die Mehrzweckhalle in Linsenhofen erbaut und mit sportlichen Aktivitäten gefüllt wurde, trafen sich Jedermannturner in der Schule in Linsenhofen im Turnsaal zum wöchentlichen Übungsbetrieb, damals unter 0skar Fausel. Kurt Dolde übernahm dieses Amt mit Beginn der Hallenära in Linsenhofen. Parallel dazu gab es auch das Frauenturnen, ebenfalls zuerst in der Schule und dann in der Gemeindehalle. Die Leitung in den 70ern hatten Waltraud Höckel und Karin Meinzer.
In den 80ern wuchs die Abteilung zur Mitgliederstärksten im Verein. Das Angebot wurde wesentlich erweitert. Abteilungsleiter Peter Lindenschmid zählte 1986 mit dem reichhaltigsten Angebot seit Bestehen über 300 Mitglieder (der Gesamtverein hatte damals 604) und 16 Übungsleiter in insgesamt 15 Gruppen. Brigitte Reichert betreute mit Volkstanz, Tanzgymnas-tik und Jazztanz gleich 3 Gruppen. Horst Schwarzbäck leitete Volleyball gemischt, Berthold Mainka Volleyball Mädchen, Roland Schäfer Schwimmen, Günther Sautter Radfahren, Uwe Färber Schiessen, Anita und Herbert Schiller Tanzen gesellschaftlich, Karin Meinzer Frauen-gymnastik mittwochs, Gertrud Krieg freitags, Christel und Günter Baur Rock’n Roll, Sonja Roos Mutter und Kind Gymnastik, Fritz Krieg Jedermannsport II ab 45, Wilhelm Kächele Jedermann-sport I. Peter Meinzer nahm das Sportabzeichen ab.
1986 war auch das erwähnenswerteste der Abteilung, sowohl gesellschaftlich als auch sportlich. 27 Radler beteiligten sich an der 8 Tage dauernden Bodenseerundfahrt. Erstmals waren 6 Jedermänner live im Aktuellen Sportstudio. Weitere Besuche an Livesendungen folgten, wie Sport im Dritten, ebbas, German-Masters aus der Hanns-Martin-Schleyerhalle, Fernsehgarten oder live in der Hörfunksendung „heute im Stadion“.
An Tages- und Nachtwanderungen nahmen trotz schlechter Witterung 66 Mitglieder teil.Ein Skiwochenende nutzten 14, ein Hüttenwochenende in Frankreich 28. Ungefährdet, bis heute noch unerreicht, holte die Abteilung mit 117 Radfahrern und über 8000 km den Wanderpokal der Stadt Nürtingen.
Die Schützen holten den Wanderpokal der Gemeinde Frickenhausen. Die Jema-Fußballer beteiligten sich auf Landesebene am LBS Cup in Stuttgart und Neu Ulm, sowie an zahlreichen Kleinfeldturnieren im Freien und in Hallen. Das Sportabzeichen in Gold errangen damals Hans Wahler, Fritz Krieg, Oskar Fausel, Herbert Schneider, Günter Baur und Peter Meinzer. Noch heute ermitteln die Schützen alljährlich den Pokalsieger. Den Schützenkönig und den Sieger im Vergleich der Jedermänner mit den aktiven Fußballern und den Fußballsenioren um die Gravur auf den Ehrenscheiben der letzten 15 Jahre können Gäste im Sportheim jederzeit zurückverfolgen.
Hüttenwochenenden im Kleinen Walsertal, im Thannheimertal oder auf der Teck rundeten stets das Angebot ab. Doch auch die Radfahrer sind noch heute aktiv. Jeweils zur Sommerzeit beteiligen sich bis zu 20 an den dienstagabendlichen Touren rund um Linsenhofen. Seit 1983 wird ebenfalls jährlich eine Mehrtagesradfahrt mit guter Beteiligung durchgeführt. Die Strecken reichten von 300 bis 600 km und führten ins benachbarte Ausland nach Österreich bereits mehrmals, nach Frankreich und in die Schweiz. In Deutschland waren vorwiegend Flüsse als Basis, so Neckar, Donau, Rhein, Main, Tauber, Lech und Altmühl. Auch die Landschaften Alb, Pfalz, Schwarzwald, 0st- und Nordsee wurden auf dem Rad schon näher kennengelernt. Zum Erreichen der Startorte mussten schon mal Bus, Bahn, Pkw oder Lkw eingesetzt werden. Jede Fahrt erlebten die Teilnehmer stets nochmals an einem Dia- oder Fernsehabend bei gemütlichem Beisammensein nach.
1987 wurde die Abteilung dann neu aufgegliedert, indem aus den Volleyball- und den Tanzgruppen neue Abteilungen entstanden und die Gymnastikgruppen der Turnabteilung zugeordnet wurden. Die verbleibenden 7 Gruppen hatten noch immer einen Anteil von über 200 Mitgliedern, wobei lediglich das dienstagabendliche Schwimmen nicht den Sprung ins neue Jahrtausend geschafft hat.
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